EIN RHEINER MORDS-FALL - KAPITEL 15

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STARKER TOBAK

Er schloss die Wohnungstüre hinter sich zwei Mal ab. Reto Hein vergewisserte sich mit einem Blick durch den Türspion, dass er wirklich nicht verfolgt wurde. Doch eigentlich sollte niemand herausgefunden haben, dass er das Polizeigebäude zwar mit Blaulicht verlassen hatte, aber in Tat und Wahrheit nur quasi um`s Eck gefahren ist um Unterschlupf in der Wohnung seiner Kollegin Fabienne Pfammatter zu suchen. Er wusste, dass die Zeit gegen ihn lief, denn sein Chef, Polizeikommandant Herbert Brönnimann, würde alle Hebel in Bewegung setzen ihn zu finden. Also hielt er sich ran, setzte sich an den Esstisch in Pfammatters Wohnzimmer, zog den herumstehenden iMac heran, startete diesen auf und loggte sich in seine persönliche iCoud ein. Dort klickte er auf «Mail» und öffnete die letzte Nachricht. Sein Kontakt hatte ihm eine Abschrift des Handyvideos geschickt. Das Video war ohne Ton, aber die darin erkennbaren Menschen bewegten die Lippen. Reto Hein hatte den Film an einem gehörlosen Freund geschickt und dieser las das aufgezeichnete Gespräch von den Lippen ab. Im Anhang des Mails war eine Word Datei, Hein klickte zweimal darauf und öffnete das Dokument. Bevor er zu lesen begann, druckte er es aus. Sein Freund schrieb im folgendes:

FRAU STEHEND:

«Die Aktion muss an der Abstimmung zu einhundert Prozent zu unseren Gunsten durchkommen. Es steht zu viel Geld auf dem Spiel. Für alle von uns. Ich frage deshalb nochmals in die Runde: Sind wir auf Kurs? Herbert? Urs? Markus? Alle anderen?»

MANN SITZEND LINKS:

«Ich kann nur nochmals bestätigen, dass wir unsererseits bezüglich der Abstimmung die nötigen Vorbereitungen auch bei der Software eingeleitet und vorbereitet haben.»

Reto Hein startete die Videoaufnahme und versuchte, während dem der Film lief, gleichzeitig den Text laut mitzulesen. Damit konnte er sich ein besseres Bild machen wer was sagte. Er pausierte die Aufnahme, wackelte in die Küche und suchte im Kühlschrank etwas trink- und essbares. Er wurde fündig und schnitt sich ein Stück Emmentaler Käse ab. Aus der Mineralwasserflasche goss er sich ein Glas ein und setzte sich wieder zurück an den Esszimmertisch. Er startete das Video nochmals von neuem und las mit vollem Mund den Text in der Datei laut vor. Die Aufnahme schwenkte nun auf seinen Chef, den er zweifelsfrei auf der Aufnahme erkannte. Herbert Brönnimann trug ebenfalls den Umgang der «FLYING ANGELS» und hatte die Kapuze, wie alle anderen auch, hinuntergeklappt.

MANN SITZEND NEBEN FRAU STEHEND:

«Auch von unserer Seite her sind sämtliche möglichen Vorkehrungen getroffen. In den notwendigen Gremien haben wir unsere Leute eingesetzt oder die Verantwortlichen sind entsprechend gebrieft. Dort wo wir nicht mit Geld erreichen konnten, was wir benötigen, haben wir die verantwortlichen Personen ersetzt. Also auch von unserer Seite her stehen alle Parameter auf «go»».

Hein stoppte erneut. Er nahm einen grossen Schluck Wasser und starte aus dem Fenster in Richtung Munot. Er überlegte sich, welche Gremien Herbert Brönnimann wohl meinen könnte.

 

FORTSETZUNG FOLGT...

EIN RHEINFALL-KRIMI IN STÜCKEN UND ANDEREN KÖRPERTEILEN

MORDEN IM NORDER DER SCHWEIZ

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